Akteneinsicht in die gerichtlichen Akten

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Die Akteneinsicht

Ein elementarer Bestandteil der Verteidigung in einem Strafverfahren ist die Akteneinsicht. In einem gegen Sie geführten Strafverfahren nehmen wir daher für Sie Einsicht in die Ermittlungsakten von Polizei und Staatsanwaltschaft sowie in die Akten des zuständigen Gerichts.

War hat ein Recht auf Akteneinsicht?


Das Recht zur Akteneinsicht steht Ihnen zu, wenn Sie Beschuldigter in einem Strafverfahren oder Betroffener eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens sind. Ein solches auf Akteneinsicht haben Sie ebenfalls, wenn Sie Opfer einer Straftat sind.

Wer muss die Akteneinsicht beantragen?


Wenn Sie Beschuldigter eines Strafverfahrens sind und noch keinen Verteidiger haben, werden Ihnen von der zuständigen Behörde auf Ihren Antrag hin Auskünfte und Abschriften aus den Akten erteilt. Sie persönlich erhalten jedoch lediglich Einsicht in die Akten, soweit dies zu einer angemessenen Verteidigung erforderlich ist. Auch dürfen der Untersuchungszweck nicht gefährdet werden oder schutzwürdige Interessen Dritter entgegenstehen.

Dagegen hat ein Strafverteidiger grundsätzlich ein uneingeschränktes Akteneinsichtsrecht, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind. Ebenso muss dem Verteidiger immer Akteneinsicht in die Protokolle der polizeilichen Beschuldigtenvernehmung gewährt werden.

Was kommt nach der Akteneinsicht?


Nach erfolgter Akteneinsicht durch einen Strafverteidiger unserer Kanzlei für Strafrecht in Hamburg besprechen wir mit Ihnen die gewonnenen Erkenntnisse der Akteneinsicht und ermöglichen Ihnen, sich selbst ein Bild der Akten zu machen. Dabei erörtern wir gemeinsam die weitere Vorgehensweise. Auf Wunsch stellen wir Ihnen die eingesehene Akte als Kopie oder in digitaler Form als PDF-Dokument zur Verfügung.