Die polizeiliche Vorladung zur Vernehmung

» Wir vertreten Ihre Interessen bei einer Vorladung durch die Polizei «

Wertvolle Tipps bei Vorladung durch die Polizei


Möglicherweise haben Sie vor kurzem per Post eine Vorladung von der Polizei erhalten, in der Ihnen mitgeteilt wird, dass gegen Sie als Beschuldigten ein Ermittlungsverfahren geführt wird. In der polizeilichen Vorladung werden Sie dazu aufgefordert, sich an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit auf der genannten Polizeidenststelle einzufinden. Meist ist der Termin auch noch sehr kurzfristig. Sie fragen sich nun, wie sie auf die polizeiliche Vorladung als Beschuldigter reagieren sollen.

Polizeiliche Vorladung - was soll ich tun?


Jeder Strafverteidiger wird Ihnen raten: leisten Sie der polizeilichen Vorladung nicht Folge und gehen Sie vor allem nicht alleine dorthin. Die Polizei verdächtigt Sie schließlich einer Straftat und will Sie daher als Beschuldigten vernehmen. Zwar sind die Polizeibeamten gesetzlich dazu verpflichtet, auch entlastende Dinge zu ermitteln. Die Praxis zeigt jedoch das Gegenteil. Wir erleben es als Strafverteiger beinahe täglich, dass Beschuldigten bei der polizeilichen Vernehmung das Wort im Munde verdreht wird. Folgen Sie der Aufforderung in der polizeilichen Vorladung auch dann nicht, wenn Sie unschuldig und der Meinung sind, Sie hätten nichts zu verbergen.

Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt!


Wenn Sie eine polizeiliche Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung in Händen halten, sollten Sie umgehend einen Rechtsanwalt für Strafrecht konsultieren. Gerne können Sie sich direkt an uns wenden. Sie erreichen unsere Kanzlei für Strafrecht unter der Telefonnummer 040 - 228 535 590.

Bei einer Vorladung durch die Polizei besprechen wir mit Ihnen das weitere Vorgehen und entscheiden, ob wir Sie bei dem Termin zur Vernehmung begleiten oder ob Sie die Aussage verweigern und wir den Termin der polizeilichen Vorladung für Sie absagen. In jedem Fall werden wir Akteneinsicht für Sie beantragen. Denn erst wenn Einsicht in die polizeilichen Ermittlungsakten genommen wurde, weiß man, was Ihnen genau vorgeworfen wird und welche Fallstricke möglicherweise lauern.

Darüber hinaus wirken wir von Anfang an darauf hin, dass die Polizeibeamten gar nicht erst versuchen, Sie unter Druck zu setzen, indem sie beispielsweise ankündigen, an Ihrem Arbeitsplatz aufzutauchen oder Nachbarn zu befragen.

Warum soll ich nicht alleine zur Polizei?


Der Grund, weshalb Sie als Beschuldigter der polizeilichen Vorladung nicht folgen und alleine zur Vernehmung erscheinen sollten, ist einfach erklärt. Sie können dort nichts gewinnen, aber sehr viel verlieren. Die Polizisten sind in Vernehmungstechniken geschult. Sie wissen, wie man mit einem Beschuldigten umgehen und welche Fragen man ihm stellen muss. Auf diese Weise bekommen die Beamten vom Beschuldigten das zu hören, was sie hören möchten. Glauben Sie nicht, Sie selbst würden darauf nicht hereinfallen. Denn der Verhörklassiker "good cop - bad cop" ist noch die einfachste aller Vernehmungsmethoden.

Mache ich mich dann nicht erst recht verdächtig?


Viele Beschuldigten glauben, Sie würden sich erst recht verdächtig machen, wenn sie einer polizeilichen Vorladung nicht Folge leisten und die Aussage verweigern. In diesem Punkt können wir Sie beruhigen. Für die Polizeibeamten gehört es zum alltäglichen Geschäft, dass Beschuldigte die Aussage verweigern oder in Begleitung eines Rechtsanwalts zur Vernehmung erscheinen. Das sieht man dort in der Regel sportlich. Auch darf das Schweigen des Beschuldigten später nicht vor Gericht gegen ihn verwendet werden.